2005 "Die Irre von Chaillot"

von Jean Giraudoux

Inhalt

Mächtige Spekulanten planen, Paris in die Luft zu sprengen, da man direkt unter der Stadt große Ölvorkommen vermutet. Geschichte, Kultur, aber auch Menschen sind für diese Herrschaften einfach nur Hindernisse auf dem Weg zum Profit. Ein Attentäter, den sie für ihre Ziele angeheuert haben, gerät zwischen die "kleinen Leute", die dadurch vom großen Plan erfahren.

 

Aurélie, die Irre von Chaillot entschließt sich, etwas dagegen zu tun. Die sogenannte Verrückte hat ihren Mut und Menschenverstand bewahrt, sie steht für Freiheit und Menschlichkeit. Zusammen mit ihren Freundinnen Constance, Gabrielle und Joséfine, alle nicht weniger seltsam und verschroben, sowie den kleinen Leuten werden die Verbrecher zum Tod verurteilt und in Aurélies Kellerwohnung geladen, um dort das angeblich nach Öl schmeckende Wasser zu probieren. Von dort aus führt eine Treppe in das Labyrinth der Kanäle unter Paris, aus dem keiner wieder herausfindet. Nachdem Spekulanten und Vertreter der sensationslüsternen Presse hinuntergestiegen sind, verschließt Aurélie die Tür für immer Die Welt ist – vorläufig – gerettet.

 

Die "Irre" wurde 1969 mit Katharine Hepburn in der Titelrolle verfilmt.

 

Aurélie: "Es braucht nur eine Frau von Verstand, um den Irrsinn dieser Welt in die Knie zu zwingen


Jean Giraudoux

Besetzung

Präsident

Baron

Maklerin

Prospektor

Lumpensammler

Irma

Martial, Kellner

Aurélie, Irre von Chaillot

Constance, Irre von Passy

Gabrièlle, Irre von Saint-Sulpice

Joséphine, Irre von La Concorde; Chasseur

Pierre

Retterin; Kloakenreiniger

Polizist


Regie

Regieassistenz

Bühne

Licht und Ton

Rainer Buchinger

Dragan Maksimovic

Manuela Herrmann

Dirk Großklaus

Rolf Erdmann

Birgit Podhorny

Claude Soyer

Ulla Selig

Ulrike Christmann

Christa Pittner

Birgitt Maasz-Daley

Bahattin Korkmaz

Waltraud Zinselmeier

Maren Kampmann


Yvonne Zahn

Irmgard Brehm

Heike Pfisterer, Rainer Buchinger

Paul Brenndörfer